Die Thermoesche
Thermoesche

Bei diesem Boden handelt es sich um Hartholz, das bei über 200°C ohne chemische Zusätze behandelt wurde. Dadurch werden die Eigenschaften des Holzes verändert: sehr hohe Langlebigkeit, keine Harzbildung, verringertes Quell- und Schwundmaß.

Thermoholz ist wegen hoher Dimensionsstabilität und Dauerhaftigkeit überall dort ein geeigneter Baustoff, wo stark wechselnde Luftfeuchtigkeit und hohe klimatische Schwankungen vorherrschen (z.B. Spa- oder Saunabereich) und eine angenehme Alternative zu Fliesenböden.

Die Zirbe
Zirbe

Als Baum der Alpen und Karpaten erreicht die Zirbe ein Alter von 1000 Jahren und ist besonders für ihren lang anhaltenden, aromatischen Duft bekannt.

Die gut verwachsenen Äste erzeugen eine lebhafte Zeichnung, die typisch für Möbel, Täfelungen und Böden im rustikalen Stil ist.

Der Nussbaum
Walnuss

Das halbringporige Nussbaumholz gilt seit jeher als das wertvollste Edelholz. Die Farbe und Zeichnung machen das Holz attraktiv und erfordern eine qualitative Gestaltung und Ausführung. Die Zeichnung entsteht durch Farbstreifen im braunen Grundfarbton, die unterschiedlich gefärbt, manchmal fast schwarz, sind. Lichteinwirkung kann die Streifen mildern und lässt das Holz ruhiger erscheinen.

Das Holz des nicht besonders langlebigen Nussbaums (120 bis 150 Jahre) wird besonders für Möbel und im Innenausbau als Wand- oder Deckenverkleidung und als Fußboden genutzt.

Die Fichte
Fichte

Die Fichte ist die wichtigste heimische Baumart, da sie vielfältig einsetzbar ist: als Bau- und Konstruktions- holz, im Innenausbau, als Verpackungsmittel und Paletten sowie für Wandverkleidungen, Möbel und Fußböden.

Fichtenholz weist einen dekorativen Charakter auf, da die Jahresringe von hell bis dunkel verlaufen. Generell ist frisch gehobeltes Fichtenholz beinahe weiß, das sich mit der Zeit zu einem honigbraunen Gelb entwickelt.

Die Esche
Esche

Als einer der höchsten Laubbäume Europas kann die Esche eine Höhe von 40 Metern und einen Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern erreichen und wird dabei etwa 250 bis 300 Jahre alt.

Die Esche zählt aufgrund ihrer besonderen Holzqualität zu den Edellaubhölzern. Das helle Holz ist besonders gut geeignet, wenn hohe Ansprüche an Festigkeit und Elastizität gestellt werden, wie z.B. für Werkzeugstiele, Sportgeräte und Musikinstrumente. Weitere Verwendung findet die Esche als dekorative Furniere, Parkettböden und Bugholzmöbel.

Die Buche
Buche

Die Buche ist der häufigste Laubbaum in Österreich und zählt zu den wichtigsten Nutzhölzern in unserer Region. Die bekannte rötliche Färbung des Holzes wird durch Dämpfung und Trocknung erreicht; vor diesem Prozess ist es sehr hell, beinahe weiß.

Buchenholz kann vielseitig eingesetzt werden, im Innenausbau und Möbeldesign wird es vor allem für Furniere, Treppen, Parkettböden und Bugholzmöbel verwendet.

 

 

Die Eiche
Eiche

Die Eiche steht seit jeher für Kontinuität und Stärke - Eichen können bis zu 2000 Jahre alt werden.

Alle Eichenarten sind typisch ringporig mit markanten breiten Holzstrahlen. Der ursprünglich hellbraune Farbton des Eichenholzes wird nicht selten durch die Trocknung dunkler bis dunkelbraun.
Gleichmäßig helles Eichenholz bleibt eine Herausforderung für jeden Trocknungsspezialisten.

Die Eiche zählt zu den wertvollsten heimischen Nutzhölzern und bleibt für gediegene Möbel und als Parkettholz erste Wahl.

Die Douglasie
Douglasie

Die Douglastanne stammt ursprünglich aus Nordamerika und erreicht dort eine Höhe von 95 Metern – womit sie zu den höchsten Bäumen der Welt zählt. In Europa wird sie um die 50 Meter hoch. Generell gilt sie als schnellwüchsiger Baum, der bis zu 700 Jahre alt werden kann.

Das Douglasienholz aus Europa stammt von relativ jungen Bäumen und ist leicht rötlich mit Streifenstrukturen. Es wird zu Furnieren, Vertäfelungen, Möbel und Parkett weiterverarbeitet.

 

 

Die Kiefer
Kiefer

Kiefern wachsen auf nahezu jedem Boden, daher halten sie, nach Fichte und Buche, auch den drittgrößten Anteil am heimischen Wald.

Die deutlich ausgeprägte Jahrringgrenze erzeugt die charakteristische Maserung des Kiefernholzes. Die typische Maserung aus honiggelb und rotbraun ist bei frisch bearbeitetem Holz noch nicht so ausgeprägt.

Kiefernholz ist besonders harzreich, weswegen es besonders gern für Bühnen und Böden verwendet wird – harzreiches Holz knarrt nämlich kaum.

Die Lärche
Lärche

Der Baum des Jahres 2002 ist ein typischer Gebirgsbaum, der Wuchshöhen von 40 Metern erreicht.

Innerhalb des Jahresringes ist der farbliche Kontrast stark ausgeprägt, der Farbton des Kernholzes variiert von hellbraun bis rotbraun. Lärchenholz wird vor allen Dingen als Bau- und Möbelholz genutzt. Aufgrund seiner Härte eignet es sich für Wand- und Deckenkonstruktionen, Treppen, Geländer, Parkett- und Dielenböden.

 

 

Die Kirsche
Kirsche

Im Handel erhält man unter der Bezeichnung Kirschbaum meist das Holz der Vogelkirsche, die im Frühling die typischen weißen Blüten trägt. Da das Stammholz leicht kernfaul wird, erreichen Kirschbäume selten ihr Höchstalter von 100 Jahren. Das Holz kann bei Lichteinwirkung nachdunkeln und durch spezielle Verfahren kann sogar ein nahezu mahagoniartiger Farbton erreicht werden.

Das sonst von Natur aus rötlich-goldbraun schimmernde Holz wird massiv und als Furnier verwendet. Es gilt als klassisches Möbelholz und war besonders zur Zeit des Biedermeiers sehr beliebt.

Der Ahorn
Ahorn

Ahornholz wird vor allem vom Bergahorn und Spitzahorn gewonnen, die anderen heimischen Ahornarten spielen eine untergeordnete Rolle. Bergahorn kann bis zu 500 Jahre alt werden, wird aber schon früher geerntet, da sonst störende Verfärbungen auftreten können.

Ahornholz zählt zu den hellsten Holzarten, kann sich unter Lichteinfall gelblich-braun verfärben und glänzt seidig. Es eignet sich für Furniere, Möbelbau, Treppen und Fußböden. Weiters werden aus Ahornholz oft Kinderspielzeuge, Musikinstrumente und Küchengeräte hergestellt.